integrative gestaltpädagogik - theorie

hier finden sich theoretische grundlagen und aktuelle literaturhinweise zur integrativen gestaltpädagogik

Was ist Gestaltpädagogik?

Gestaltpädagogik integriert Konzepte der Gestalttherapie, der Humanistischen
Pädagogik/Psychologie, der Gruppendynamik und der Systemischen Sichtweise.

In erster Linie geht es da direkt um uns, um die Schülerinnen und Schüler, um uns Pädagogen und eben um alle die, die in pädagogische Prozesse eingebunden sind.

Im Focus der integrativen Gestaltpädagogik steht zunächst der Pädagoge selbst, die Entwicklung seiner Persönlichkeit und seiner beruflichen Identität. Der wohlwollende und kritische Kontakt zu sich selbst begleitet alle Arbeitsschritte gestaltpädagogischer Fortbildung.

 

Persönlich bedeutsames Lernen

Das thematische Lernen (schulisches, künstlerisches, sportliches u.a.) wird mit der Persönlichkeitsbildung verknüpft, der Lernende als Einheit von Geist, Gefühl und Körper wahrgenommen und bei ihm Selbstwert und Selbstverantwortung gefördert.

Pädagogik der Menschenbildung

Die gestaltpädagogischen Fortbildungen sind ein Angebot für alle Praxisfelder, in denen Menschen mit Menschen arbeiten.

Ziele der integrativen Gestaltpädagogik

In bezug auf: Lehrende
· Steigerung von Selbstwahrnehmung in Bezug auf die Berufsrolle, die eigene Persönlichkeitsstruktur und Lerngeschichte.
· Fähigkeit zur Wahrnehmung der Lernenden
· Grenzen erkennen und setzen
· Verbesserung der Handlungsfähigkeit in der Institution
·
In bezug auf: Lernende
· Integration sinnlich-emotionaler Elemente in den Lernprozess
· Bearbeitung emotionaler Lernblockaden
· Beachten des Gruppenprozesses
· Wertschätzung der Vielfältigkeit und Verschiedenheit der Menschen

Unterrichtsinhalte und Arbeitsweisen:

· Integration von kognitiven, emotionalen und körperlichen Aspekten in der Stoffvermittlung
· Erkennen von Themen, die für die Gruppe oder den einzelnen persönlich bedeutsam sind
· Förderung selbstorganisierter Lernprozesse
· Reflektierter Einsatz von kreativen Medien

 

 

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